Mein Kurztrip nach Barcelona – Ein Reisebericht

Anfang Oktober habe ich ein verlängertes Wochenende in Barcelona verbracht und anstatt mir ein Hotelzimmer zu nehmen, habe ein Privatzimmer mitten in der Altstadt gebucht. So konnte ich etwas Geld sparen und fühlte mich irgendwie direkt zu Hause. Das lag aber auch daran, dass ich bei Barcelona das gleiche tolle Feeling wie in meiner Heimat Hamburg habe – Zu Hause halt. Es war mein erster Urlaub, den ich komplett alleine verbracht habe, und so gab es hier und da auch ein paar Problemchen. Zum Einen hatte ich direkt zu Beginn mein Handy gesperrt und musste stundenlang bei Movistar warten, damit es wieder freigeschaltet wird (und ich weiß nicht wieso aber er speichert meine PIN die ich will einfach nicht. Musste es schon wieder entsperren, aber hier hab ich ja zum Glück die PUK ..), zum Anderen hatte ich ab und zu Probleme die richtigen Wege bzw. Busse zu erwischen. So war ich einmal wirklich echt lange unterwegs ohne auch nur ansatzweise dahin zu kommen wo ich hin wollte. Aber im Endeffekt hatte ich dann den Plan geändert und habe trotzdem einige schöne Stellen gesehen, die ich ohne das Chaos nicht gesehen hätte, was wirklich schade gewesen wäre.

Barcelona hat soviel zu zeigen, dass ich alles was ich wollte schon nicht geschafft habe, und es gibt ja noch soviel mehr. Das schreit auf jeden Fall nach einem zweiten Besuch. Diesmal vielleicht auch mit einer Freundin zusammen, damit es nicht ganz so langweilig wird. Wobei langweilig war es nun wirklich nicht. Ich war jeden Tag von morgens bis spät abends unterwegs, habe lecker gegessen und nette Menschen getroffen.

Ich kann Euch auch gar nicht alles an Fotos zeigen, es sind einfach viel zu viele. Daher habe ich nur eine „kleine“ Auswahl erstellt, von Momenten oder Ereignissen die ich selber in längerer Erinnerung behalten werde.

 

Tag 1

Am Ankunftstag bin ich ein wenig ziellos durch die Stadt. Habe einfach das wo ich vorbei kam auf mich wirken lassen. Natürlich bin ich auch am Casa Batlló vorbeigegangen, welches nur ca. 1min von meiner Wohnung entfernt lag. Reingegangen bin ich nicht. Der Preis war doch etwas hoch und ich hatte mir schon ein Ticket für die Sagrada Familia gekauft, welches ich im Vorfeld viel interessanter fand. Ich bin ja eh ein Fan von allem was ein wenig „freakig“ ist.  Die Architektur ist wahnsinnig interessant gewesen, nicht nur die der Sagrada oder das Casa Batlló, auch der „normale“ Teil der Stadt hatte sehr schöne, interessante Häuser.

Am Ende des Tages bin ich unten am Strand gelandet, vorbei am Hafen und Jahrmarkt. Dort habe ich den Abend ausklingen lassen, bevor ich recht erschöpft ins Bett gefallen bin.

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Tag 2

Wirklich ausschlafen konnte ich nicht. Nicht weil es unbequem, laut oder so war, einfach weil ich los wollte und den kompletten Tag nutzen wollte. Also gab es nur einen Kaffee und los ging es. Ich bin zu allererst in ein Einkaufszentrum gefahren, da mir die Füße in den normalen Schuhen so weh taten, dass ich mir bequeme Sneakers kaufen musste. Ich habe dann auch gleich noch ne Collegejacke und einen Schal mitgenommen, weil ich die Sachen so cool fand. Am Ende des Tages wird sich das noch als total super Idee herausstellen. Anstatt zum Montjuïc zu kommen, wo ich eigentlich hin wollte, bin ich mit der Bahn 1,5 Stunden zum Montserrat gefahren. Der Ausblick war atemberaubend schön – aber es war saukalt. In kurzer Hose habe ich so gefroren, dass ich sehr froh über Jacke und Schal war. Die Fahrt mit der Seilbahn über der tiefen Schlucht war nicht so meins. Ich habe zwar nicht unbedingt Höhenangst, aber nur an so einem Seil .. Ich weiß ja nicht.

Ein weiteres Highlight für mich war die Tattooconvention Barcelona. Ich wusste nicht das diese genau das Wochenende stattfindet. Und wäre ich zum Montjuïc gefahren, hätte ich das wohl gar nicht wirklich mitbekommen. So habe ich die Zeit genutzt und bin nachmittags kurz rein und habe mich umgeschaut, etwas getrunken und bin dann zuerst auf den Berg gefahren. Abends bin ich wieder rein und habe mir die Künstler und Preisverleihung genauer angeschaut. Gerade rechtzeitig konnte ich mir noch das Lichterspiel und die Wasserfontänen ansehen. Einfach nur wunderschön, eigentlich ein muss wenn man in Barcelona ist. Es war zwar megavoll aber man konnte sich doch noch seinen Weg durch die Menschen bahnen, und so konnte ich aus zweiter Reihe das Spektakel bewundern.  Ich war noch am überlegen danach auf das Oktoberfest zu gehen, welches nicht unweit entfernt stattfand. Allerdings war es so unglaublich voll, das ich mit meinem schweren Rucksack dann lieber Richtung Wohnung gezogen bin.

Unterwegs habe ich bei einem Japaner angehalten und günstig sehr leckeres Sushi genossen. Vorher hab ich noch laute Musik gehört und mich zu der Gruppe gesellt. Und schon fühlte ich mich mitten in Maspalomas – eine kleine Showeinlade zur Pride Barcelona hat meinen Abend dann noch perfekt gemacht.

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Tag 3 – Abreise

Heute stand der Besuch der Sagrada Familia an. Morgens gab es noch ein ordentliches Gewitter und sehr viel Regen. Leider war dadurch der Besuch der Türme in warsten Sinne ins Wasser gefallen. Schade, aber ich komme irgendwann wieder und hole dies nach. Ich bin nicht gläubig in dem Sinne, dennoch hat es mir hier die Sprache verschlagen. Ich weiß nicht mit welchen Worten ich das Innere beschreiben soll, deshalb lasse ich einfach ein Bilder sprechen. Ich habe mir mit einem Audioguide alles angeschaut, so dass ich einiges an interessanten Informationen erhalten habe. Ich war wirklich sehr lange innen und habe alles auf mich wirken lassen – sehr eindrucksvoll. Sehr glücklich und innerlich im Reinen war ich damit eigentlich schon fertig mit meinem Urlaub. Ich bin dann noch Richtung Park Guell, allerdings war das Wetter leider nicht mehr so schön, so dass ich tatsächlich frühzeitig zum Flughafen bin und dort noch in Ruhe etwas gegessen habe, bevor es dann mit kleiner Verspätung wieder nach Hause ging. Mir tat am Ende alles weh: Der Rücken vom Rucksack schleppen und die Füße vom Laufen. Von der Blase unterm Fuß und den fiesen Mückenstichen mal abgesehen.

Ich habe die Zeit sehr genossen, habe noch viel mehr gesehen und erlebt als ich hier zeigen und schreiben kann. Und bin unheimich glücklich diesen Trip gemacht zu haben. Ich bin gespannt wohin mich die nächste Reisen ziehen wird.

 

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